| GF15.12-P-0001F | Zündsystem ME Funktion | 10.12.99 |
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| P07.61-0374-09 |
| Beispiel Zündsystem ME
A16 Klopfsensoren B2/5 Heißfilm-Luftmassenmesser B6/1 Hall-Geber Nockenwelle B11/4 Temperaturfühler Kühlmittel B17 Temperaturfühler Ansaugluft (bei Motor 104, 111, 112, 113 im Heißfilm-Luftmassenmesser integriert) B37 Geber Fahrpedal K40 Relaismodul Typ 170, 210 bis 2/97 K40/4 Sicherungs- und Relaismodul Typ 202, 208, Typ 210 ab 3/97, Typ 163 Bezeichnung F1 L5 Positionsgeber Kurbelwelle M16/1 Stellglied Elektronisches Fahrpedal EFP/TPM/LLR N3/10 Steuergerät ME |
N15/3 Steuergerät EGS N16/1 Grundmodul Typ 129, 140 N47-1 Steuergerät ASR, PML N47-5 Steuergerät ESP, PML, BAS N54 Steuergerät IFZ R4 Zündkerzen T1/1 Zündspulen Motor 104, 111: eine Zweifunken-Zündspule für zwei Zylinder Motor 119, 120: eine Zündspule pro Zylinder Motor 112, 113: eine Doppel-Zündspule pro Zylinder X11/4 Prüfkupplung Diagnose CAN Datenbus |
| Signalzuordnung
dargestellt Motor 119 1 Kurbelwinkel 2 Zylinder Zünd-OT 3 Signal Positionsgeber Kurbelwelle (L5) 4 Signal Hall-Geber Nockenwelle (B6/1) 5 Drehzahlsignal TNA a Erkennung Zylinder 1 |
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| P07.61-0217-05 |
| Funktion
Durch die Zähne der Mitnehmerscheibe wird bei drehender Kurbelwelle im Positionsgeber Kurbelwelle eine Wechselspannung erzeugt. Dabei erzeugt jeder Zahn ein Wechselspannungssignal. Durch die Lücke von 2 fehlenden |
Zähnen wird keine Spannung erzeugt. Mit der 2. negativen Flanke nach der Lücke erkennt das Steuergerät ME die OT-Stellung der Kurbelwelle.
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Ist zu diesem Zeitpunkt das Signal vom Hall-Geber Nockenwelle auf 0 Volt ("Low"), verarbeitet das Steuergerät ME dies zur Erkennung des Zünd-OT. Dies wird zur Ansteuerung der Zündspulen und Kraftstoff-Einspritzventile herangezogen. Die Hochspannungsverteilung erfolgt ruhend. Vorteile der ruhenden Hochspannungsverteilung sind: - wesentlich geringerer elektromagnetischer Störpegel (keine offenen Funken) - keine rotierenden Teile - Geräuschreduzierung - weniger Hochspannungsverbindungen. |
1. Zündwinkel entsprechend der Eingangssignale bestimmen, Zündspulen ansteuern und Zündfunken auslösen. Das Steuergerät ME wertet für die Zündwinkelbestimmung im wesentlichen folgende Signale aus: - Motorlast - Positionsgeber Kurbelwelle - Hall-Geber Nockenwelle - Temperaturfühler Kühlmittel - Temperaturfühler Ansaugluft/Ladeluft. Spulenzündung: Das Steuergerät ME unterbricht im Moment des Zündzeitpunktes masseseitig den Primärstromkreis der Zündspule. Zündanlage ECI (Motor 137): Das Steuergerät ME steuert die Endstufen in den Zündmodulen ECI an.
Der Zündwinkel kann nur mit dem HHT/STAR DIAGNOSIS geprüft werden. |
| 2. Zündwinkelanpassung
2.1 Katalysator-Aufheizung (Warmlauf) Um den Katalysator schneller auf Betriebstemperatur zu bringen, wird der Zündwinkel für ca. 20 Sekunden kontinuierlich nach "Spät" verstellt, wenn: - Kühlmitteltemperatur beim Start > 15 °C und < 40 °C - Wählhebelstellung P oder N. Gleichzeitig wird die Leerlaufdrehzahl durch die Leerlaufdrehzahlregelung erhöht. 2.2 Leerlauf Zur Unterstützung der Leerlaufdrehzahlregelung kann der Zündwinkel bis zu 36° KW nach "Spät" bzw. 20° KW nach "Früh" verstellt werden. Der Eingriff durch die Zündwinkelveränderung reagiert schneller, als durch die Verstellung der Drosselklappe (Leerlaufregelung). 2.3 Schubabschaltung Um beim Wiedereinsetzen der Verbrennung (Ansteuern der Kraftstoff-Einspritzventile) eine sprunghafte Drehmomentzunahme zu verhindern, wird der Zündwinkel kurzzeitig nach "Spät" verstelIt. |
2.4 Ansaugluft-/Kühlmitteltemperatur Um die Klopfneigung bei erhöhten Ansaug- und Kühlmitteltemperaturen zu verhindern, wird der Zündwinkel bei Last in Abhängigkeit von Ansaugluft- und Kühlmitteltemperatur nach "Spät" verstellt. Die Zündwinkelverstellung nach "Spät" erfolgt: - Ansauglufttemperatur > 35 °C - Kühlmitteltemperatur > 105 °C. Bei aufgeladenen Motoren wird anstelle der Ansauglufttemperatur die Ladelufttemperatur als Information zur Zündverstellung herangezogen.
Die Werte der Zündwinkelverstellung nach "Spät" von Ansaugluft- und Kühlmitteltemperatur addieren sich. |
| 2.5 Getriebe Überlastschutz
Um die Schaltglieder des automatischen Getriebes bei Lastschaltung (1-2-1, 2-3-2) vor thermischer Überlastung zu schützen, wird der Zündwinkel während des Schaltvorganges kurzzeitig nach "Spät" verstellt und dadurch das Motordrehmoment reduziert. Dazu erhalten die Steuergeräte ME vom Steuergerät EGS (N15/3) über den CAN-Datenbus ein Signal. 2.6 ESP/ASR-Regelbetrieb Um im ESP/ASR-Regelbetrieb das Motormoment möglichst rasch abzubauen, wird vor Eingriff durch das Stellglied Drosselklappe (Öffnungswinkel verringert) der Zündwinkel nach "Spät" verstellt. Die Information vom Steuergerät ESP/ASR erfolgt über den CAN-Datenbus zum Steuergerät ME. 2.7 Antiklopfregelung (AKR) Bei unkontrollierter Verbrennung (Klopfen) eines/mehrerer Zylinder(s) erfolgt eine Zündwinkelverstellung nach "Spät" an dem/den betreffenden Zylinder(n). |
2.8 Laufruheauswertung
Um den Katalysator bei Verbrennungsaussetzern vor thermischer Überlastung zu schützen und um die Abgaswerte einzuhalten, wird der Motorrundlauf ständig überwacht. Sind Verbrennungsaussetzer an einem oder mehreren Zylindern erkannt, werden nach einer bestimmten Anzahl von Aussetzern die entsprechenden Kraftstoff-Einspritzventile nicht mehr angesteuert. Motor 104, 111, 112, 113, 119, 120: Laufruheauswertung erfolgt durch die Signale vom Positionsgeber Kurbelwelle. Motor 137: Erkennung Verbrennungsaussetzer durch Ionenstromsignal, siehe Zündanlage ECI Funktion. |
| 2.9 Doppel-Zündung Motor 112, 113, 137
Für optimale Abgaswerte und ruhigen Motorlauf, sind aufgrund der Ventilanordnung zwei Zündkerzen pro Zylinder vorteilhaft. Jede Zündkerze wird über eine eigene Zündspule seperat vom Steuergerät ME angesteuert. Bei Motor 112, 113 sind beide Zündspulen eines Zylinders in einer Doppel-Zündspule zusammengefasst. Im unteren Teillastbereich bis ca. 2000/min werden beide Zündfunken eines Zylinders gleichzeitig ausgelöst. Bei mittlerer und hoher Last wird bis zu 10° KW versetzt gezündet. Dabei wird |
die Reihenfolge der Ansteuerung ständig abgewechselt, um einen gleichmäßigen Verschleiß beider Zündkerzen zu erreichen und im Brennraum einseitige Ablagerungen zu verhindern.
Zur Fehlersuche in der Doppelzündung kann mit HHT oder STAR DIAGNOSIS nacheinander je ein Zündkreis ausgeschaltet werden. |
| Zündsystem ME Funktionsschema | Motor 104 | GF15.12-P-0001-01D | |
| Motor 111 | GF15.12-P-0001-01G | ||
| Motor 112 | GF15.12-P-0001-01A | ||
| Motor 113 | GF15.12-P-0001-01B | ||
| Motor 119 | GF15.12-P-0001-01E | ||
| Motor 120 | GF15.12-P-0001-01F | ||
| Steuergerät ME Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion | GF07.61-P-5000F | ||
| Zündanlage ECI Funktion | Motor 137 | GF15.15-P-3000L | |
| Zündspulen Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion | Motor 119, 120 | GF15.10-P-3102F | |
| Motor 104, 111 | GF15.10-P-3102G | ||
| Motor 112, 113 | GF15.10-P-3102A | ||
| Positionsgeber Kurbelwelle Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion | GF07.04-P-4116F | ||
| Hall-Geber Nockenwelle Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion | GF07.04-P-4117F | ||
| Zündkerzen Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion | GF15.10-P-3101F | ||
| Temperaturfühler Ansaugluft Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion | GF07.04-P-2100F | ||
| Heißfilm-Luftmassenmesser Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion | Motor 119, 120
(runder Anschlussstecker) |
GF07.07-P-4118E | |
| Motor 104, 111, 112, 113, 137 | GF07.07-P-4118G | ||
| Temperaturfühler Kühlmittel Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion | Motor 104, 111 | GF07.04-P-5026G | |
| Motor 112, 113, 137 | GF07.04-P-5026A | ||
| Motor 119, 120 | GF07.04-P-5026F | ||
| Elektronisches Fahrpedal Anordnung/Aufbau/Funktion | Motor 104, 111, 112, 113, 119, 137 | GF30.20-P-3010E | |
| Motor 120 | GF30.20-P-3010F | ||
| Antiklopfregelung Funktion | GF15.12-P-4024F | ||
| Getriebe Überlastschutz Funktion | mit automatischem Getriebe
|
GF07.61-P-4026F | |
| Überhitzungs-/Klingelschutz Funktion | GF07.61-P-4027F | ||
| Ansauglufttemperaturkorrektur Funktion | GF07.61-P-4028F | ||
| Synchronisierung der Einspritz- und Zündfolge ME Funktion | GF07.61-P-4009F | ||
| Zündsystem ME Signalzuordnung | Motor 104 | GF15.12-P-0001-02D | |
| Motor 111 | GF15.12-P-0001-02G | ||
| Motor 112 | GF15.12-P-0001-02A | ||
| Motor 113 | GF15.12-P-0001-02B | ||
| Motor 119 | GF15.12-P-0001-02E | ||
| Motor 120 | GF15.12-P-0001-02F | ||
| Motor 137 | GF15.12-P-0001-02L | ||
| Motordrehzahlsignal ME Funktion | GF07.61-P-3017F | ||
| Steuergerät ASR V
Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion |
mit Code 471a
Typ 129, 140, 202 ab 6/94, 170, 208, 210 |
GF42.40-P-4500A | |
| Steuergerät ESP
Anordnung/Aufgabe/Funktion |
mit Code 472a
Typ 129 mit Motor 104, 119, 120 Typ 140 Typ 210 mit Motor 119 |
GF42.45-P-4500A | |
| mit Code 472a
Typ 129 mit Motor 112, 113 Typ 163 bis 8/02, 168, 215 Typ 220 (außer 220.08/18) Typ 202, 208 mit Motor 112, 113 Typ 210 mit Motor 111, 112, 113 |
GF42.45-P-4500B | ||
| mit Code 472a
Typ 170 mit Motor 111, 112 Typ 202, 208 mit Motor 111 Typ 203 |
GF42.45-P-4500C | ||
| Typ 211, 230 | GF42.45-P-4500SL | ||
| Steuergerät EGS Anordnung/Aufgabe | Getriebe 722.6 | GF27.19-P-4012G |